Pressemitteilung Enquetekommission Bildung – „Kein Kind zurücklassen“

20.04.2018

Gerhard Merz (SPD): Positive Rückmeldungen sind Ansporn die Ergebnisse in Regierungsverantwortung umzusetzen

Am heutigen Freitag haben in einer Pressekonferenz die Landesschülervertretung (LSV), der Landeselternbeirat (LEB) sowie die Lehrergewerkschaft GEW die Ergebnisse und die Arbeit der Enquetekommission Bildung des Hessischen Landtags kommentiert.

Der Obmann der SPD-Fraktion in der Enquetekommission, Gerhard Merz, sagte dazu am Freitag: „Das positive Feedback der Vertreterinnen und Vertreter von GEW, LEB und LSV sind für uns ein Ansporn, unsere Handlungsempfehlungen in Zukunft in Regierungsverantwortung umzusetzen.

Wir liegen in vielen Punkten auf einer Wellenlänge mit Schülern, Eltern und Lehrkräften. Die Forderungen der Verbände nach der Verbesserung der digitalen Ausstattung von Schulen, mehr Fortbildungen von Lehrkräften in diesem und anderen Bereichen, dem Ausbau von echten Ganztagsschulen, nach multiprofessionellen Teams und vor allem nach mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit teilen wir uneingeschränkt.“

Merz fühlte sich bestärkt darin, dass die Enquetekommission wichtig und sinnvoll war, vor allem im Gegensatz zum gescheiterten Bildungsgipfel der schwarz-grünen Landesregierung.

Die Enquete habe deutlich gemacht, dass es viele bildungspolitische Baustellen gebe, die aber anhand der Handlungsempfehlungen aus dem Weg geräumt werden könnten. Die Kritik der Verbände an dem schleppenden Verlauf und der bisher mangelnden Bereitschaft der Landesregierung die Ergebnisse überhaupt zu Kenntnis zu nehmen und zumindest einzelne Probleme, die die Enquete aufzeigt habe, parallel anzugehen, könne er verstehen.

„Wir sind den Verbänden für die offenen Worte, die Anregungen, die Unterstützung und vor allem die hervorragende Mitarbeit in der Enquetekommission „Kein Kind zurücklassen“ in den vergangenen drei Jahren sehr dankbar. Jetzt geht es darum, die Impulse für Änderungen im Schulgesetz, für eine bessere Bildungspolitik zu nutzen, die Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit und vor allem das Kind in den Mittelpunkt stellt“, so Merz.